Ach ja, da war ich ja auch noch in Seattle. Mit großen Erwartungen habe ich diese Reise geplant und begonnen, der Flug ging von Köln nach Seattle direkt. Dort angekommen habe ich mich fürchterlich verloren gefühlt. Nach und nach, erst als ich zum Beispiel meine erste Übernachtung gefunden hatte, ging es. Insgesamt ist es eine wunderschöne Landschaft mit den vielen Gewässern da oben und Seattle ist sicherlich eine interessante Stadt. Man muss viel mit dem Auto unterwegs sein, um von A nach B zu kommen. Enttäuscht war ich von der geringen Repräsentanz indianischer Überbleibsel. Das eine oder andere kleinere Stammesmuseum habe ich besucht, das war dann schon sehr schön. Das große in Indian Museum in Seattle ist lächerlich. Besonders wenig überzeugt hat mich dieser American way of live, die angloamerikanische Seele entspricht nicht meiner. Die Menschen sind sehr nett, aber ich glaube, das hat vor allen Ding mit Erwartungshaltungen und und dem Bedürfnis etwas zu gewinnen oder zu erreichen zu tun. Die Bier-Pubs sind ganz o. k. und das Bier schmeckt. Am schönsten war es, wenn ich mit einer Autofähre durch den Puget-Sound gefahren bin. Da habe ich mich wirklich göttlich gefühlt. Zu meiner Schande muss ich sagen und zu meinem Trauma, dass ich auf dem Rückweg von Köln meinen VW Tuareg durch einen Sekundenschlaf in die steinerne Leitplanke auf der A4 gesetzt habe.

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