Es ging hin und her, abgesehen von der Frage, ob die Corona Situation mich überhaupt reisen ließe, war ich auch selbst unsicher ob die Reise mir passt. Eigentlich wollte ich schon absagen. Aber die Erwartung tatsächlich einen Jahres Urlaub zu machen war erwartbar schönem Wetter und mich zu erholen war dann doch sehr groß. hier in Wilderness ist eigentlich alles wie gewohnt, eben nur zwei Jahre später. Gerard und Mollie sind total nett. Heute habe ich das kleinere, das mit Apartment. Das Wetter ist leider sehr schlecht, wir sind noch im südafrikanischen Frühling leider ist es recht kalt sehr stark bewölkt und es regnet, die Sonntage sind wirklich gezählt. Dem geht es mir überhaupt nicht gut, ich habe eine Herpes Zoster Infektion aus Deutschland mitgebracht die die gesamte linke Schulter und den radialen Bereich meine Hand betrifft und mich sehr plagen lässt insbesondere die Taubheit und Schmerz am Daumen sind sehr unangenehm und ich nehme permanente Schmerzmittel. Hier war ich zweimal bei einer sehr kompetenten Ärztin. Sie sagte mir es dauert mindestens sechs Wochen bis das einigermaßen im Griff ist. Ich bin jetzt in der fünften Woche. Die Hälfte meiner drei Wochen Urlaub sind jetzt praktisch um ich sitze hier morgens und bin tatsächlich sehr deprimiert. Gestern Abend habe ich hier gesessen vom Fernseher ja war ein unausstehlich den inneren Kampf erlebt den ich gar nicht führen konnte voller Widerstand voller sinnloser Zeit und Energieverschwendung. Es war schrecklich. Mit der zweiten Schlaftablette fahre ich noch nie gemacht) hab ich dann bis 9:00 Uhr morgens geschlafen. Genauso deprimiert wie ich einschlief warte ich wieder auf. Jetzt sitze ich hier und tatsächlich finale Gedanken gehen durch meinen Kopf. Es ist schon seit Wochen wie ein Fluch, dessen Zentrum ich erlebt habe als ich mit Wolfram in Spanien war. Erst hatte ich eine wunderbare Phase von meiner Stunde morgens und dann schlief ich noch mal ein und mein Schatten Radar, der große Schatten, der in diesem Traum durch trat nichts Rücksicht nehmen und Tiefs meine Blumen vertrat und mir keine Chance gehabt und sich gegen mein eigenes Glück gewendet hat. Danach ging’s mir wirklich schlecht. Jetzt ist daraus ein veritable Arschloch geworden. Inhaltlich ist es gleich gar nichts Neues dabei. Und nun sitze ich wie gestern Abend da und hänge verzweifelt um die Fähigkeit eine gewisse innere Spannung aufzubauen, ich ringe darum meine eigene wohl zu fühlen und sie auch auszudrücken, Was mir einfach nicht gelingt. Ich kann mich nicht äußern es ist wie unter Kurate zu stehen. Ich suche den Ausweg, vergeblich. Vielleicht ist es suchen verkehrt, vielleicht ist das Denken ein Baustein der Abwehr.
Und, anstatt mich auszuruhen, was ich ja will, merke ich mir diese riesig große wolkig aufgebaute Hartplastik Block, der sich zwischen mich und mein Versuch, auch aggressionsmäßig mich zu zeigen, immer weiter drängt und den Abstand vergrößert.

Und das macht mich so wahnsinnig mürbe und müde. Dann schaue ich es an und sehe, das ist eine Form von Abwehr dich so gut kenne. Dann fange ich an, darauf zu schauen, so wie mir geraten wird, ich schaue hin und ich schaue schaue und wenn ich genug geschaut habe scheint meine Wut einfach zu groß zu werden, ich kann ja nicht mehr in Worten folgen. Wirklich: da geht nichts mehr. Kein Wunder dass ich ständig deprimiert bin…

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