Das Gute: Wort Frankenhausen liegt nur eine gute Fahrstunde von Arnstadt entfernt. Die Arbeit ist wirklich locker, für mich kein Stress, keine Massenabfertigung. Fast ausnahmslos nettes Team. Das weitere : schöne Gegend und ich kann viel Fahrradfahren, weil ich schon früh mit der Arbeit fertig bin. Das schlechte ist, dass es mir wenig gut geht und ich mich viel mit Depression rumschlagen. Das deprimiert sein macht mich nicht unglücklich und macht mir keine Angst. Was mir Angst macht ist, dass der Boden, den ich unter meinen Füßen habe nicht erreichbar ist. Die zwei Schichten Gestalt des Hierseins in dieser geschlagen und Komma abgetrennt von eigentlichen Ebenen und die Unaufmerksamkeit dieser Situation sind ein beschissenes Problem.Ich fühle merke, dass ich wie in einem Hamsterrad dreht, dass so wie ich etwas im großen Tunnel die Spirale sich in die andere Richtung dreht es ist verflixt, ermüdend und macht wütend und dann hab ich genau das Problem mit dieser Wut zu sein. Dies gelingt einfach zu wenig. Morgen ist mein letzter Vertretungstag von drei Wochen. Dann habe ich langes Wochenende vor mir, bis ich am Montag wieder zur weiteren Vertretung nach Ulm fahre (Ehingen und Blaubeuren). Ach wenn ich versuche mir selber gut zu zu sprechen, mir etwas zu raten oder auf die Ratschläge, die ich habe einzugehen, gelingt das nicht hinreichend. Trotzdem ich muss es machen. Kleine Schritte. Natur wahrnehmen. Weniger denken und schon gar nicht grübeln. Wahrnehmen was gerade ist. Im Hier und Jetzt sein.