Diese so genannte Pandemie, dieses blöde Virus und seine noch blöderen so genannten Mutanten haben die letzten Monate das öffentliche Leben und auch mich sehr stark betroffen. Das öffentliche Leben liegt danieder, kein Lokal hat auf, keine Bar, kein Cafe. Die Straßen sind leer wie ausgestorben. Alles hat so etwas wie ein Zustand nach einem Krieg.

Nachdem ich eine Zeit lang das einsame Leben zu Hause durch ein paar gute Aktivitäten hinbekommen habe mit viel kochen, lesen etc., und auch die Kälteperiode die jetzt bis April 2021 anhält mir nichts ausmachte, finden die Dinge langsam an, sehr belastend zu werden. Ich habe auch, weil auf beruflicher Ebene weniger Vertretungen angefragt werden vielmehr die Vertretungen, die angefragt werden von noch mehr Kollegen beworben werden, gegen meinen ursprünglichen Vorsatz drei einzelne Nachtdienste in einem Krankenhaus in der Nähe von Heilbronn übernommen. Vorher hatte ich mich aber informiert, nicht dass diese Dienste zu intensiv wären. Das ging dann auch und ich konnte eigentlich die Nächte gut schlafen und mein Geld sozusagen im Schlaf verdienen.

Jetzt bin ich – ich muss sagen endlich wieder -einmal in Ehingen respektive Blaubeuren vier Tage am arbeiten, es ist nach Ostern. Im Hotel werde ich gut bewirtet ich kann dort essen und trinken aber auch hier ist nichts mehr so wie es einmal war. Den ersten Abend am Sonntag, als ich ankam, war es sogar noch mal deprimierender, weil auch kein Restaurant – Betrieb wirklich stattfindet.Die Küche macht um 8:00 Uhr abends zu, das Restaurant um 9:00 Uhr. Dann geht man allein aufs Zimmer kommt irgendwelchen Schwachsinn im Fernsehen und kommt durch die Nacht. Es sind seltsame, eher schwierige Zeiten. Da hilft es auch wenig, dass die Eintracht, mein Lieblingsfußballverein, derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmt und auf Platz 4 ist, möglicherweise einen Platz für die Champions League erreicht

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