Prosa oder was ähnliches.

18. oder 19. Mai 2021. Vielleicht hab ich die Überschrift gefunden: Anführungsstriche das kleine Paradies Anführungsstriche.

es macht wirklich keinen Sinn, gegen eine Wand zu rennen. Das habe ich mir immer so vorgestellt, um das kleine Paradies zu erreichen. Es geht nicht um sich überwinden es geht nicht um was was ich will eigentlich bleibt immer das Gefühl das ich am Ende gegen eine Wand rennen lange habe ich gebraucht um mir zu gestatten das ist ja vielleicht auch andere Wege gibt. Depression ist zu glauben, dass es gar keinen Weg gibt und dann denkt man man müsste gegen die Wand rennen. Es ist falsch. Ich weiß auch nicht wie es passiert. Aber mit an die Wand rennen klappt gar nix.

was in den letzten drei Tagen passiert ist, ist folgendes: vor zwei Tagen morgens mich langweilt meine Grübelei mich langweilt meine Depression und ich bin einfach wütend, so wütend sitze ich auf meinem Sofa und ich komme immer tiefer das ist schon deutlich hinter der Wand. Ich fühle mich super ich fühle mich als hätte ich diese Wand überwunden das ist gut so und es muss sein. Türlich passt das nicht in diese Realität, die ich gewohnt bin. Aber mein Geist sagt mir dass Veränderungen das Prinzip des Lebens darstellen und dass man oder besser ich davor keine Angst haben sollte sondern bereit sein sollte. Wie gesagt es geht um das kleine Paradies (das große kommt sowieso von selber). Die nächsten Stunden beschwingt seit langem wieder mal mit Musik Auto gefahren toll wie voll langen langen Jahren. Ich weiß er kommt von rechts hinten der Zweifler der Niedermacher der Korrekteur, die nächsten Stunden zurück in die Depression in den Alltag in den alten Zug der Abend mit Alkohol (Bier und Schnaps) die Nacht geht der nächste Tag kommt und mit ihm ist die alte Zustandsbeschreibung wie es halt so ist. Die Nacht geht wieder. Der nächste Tag (Mittwoch, heute) fängt okay an ich weiß dass heute meine Haushaltshilfe (alle 14 Tage kommt sie) hier sein wird. Immer ein ganz guter Tag, zumindest Vormittag. Da ist jemand zum zum schwätzen da. Wir reden über gute Dinge wir reden sehr persönlich und erfahren einiges voneinander. Also überleg dir noch in meiner Büro Tür angelehnt steht und wir noch ein paar Worte austauschen, bitte ich Sie sich doch mal ans Essen zu setzen und wir reden noch bestimmt 20 Minuten. Es tut so gut ich bin so tief ich und Selbst und bei mir und ich bin alles das, was ich immer sein wollte. Ich erzähle von meinen Sorgen von meinen Geschwistern von meiner Mutter von den Beziehungen und von dem wie ich da außen rein, aber vor allen Ding rauskommen will. Ich fühle mich kräftig ich fühle eine respektvolle Anerkennung bei ihr, um die ich nicht erreiche. Auch nicht dass ich etwa irgendwelche Bedürfnisse bezüglich ihrer Person hätte, aber es ist gut, dass ich jemand zum reden habe. Und ich rede so wie es eigentlich sein muss und soll. Ich fühle mich ganz ich kann sie selbst, ich kann reden wie es mir der Mund gewachsen ist was in mir ist Juli schwierigen Beziehungsverhältnisse in meiner Familie über mich ich verstellen mich nicht und es tut gut. Ich bin konkret ich bin da und hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert